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Telefonbetrüger geben sich als Polizeibeamte aus – über 13.000 Euro erbeutet

Polizei warnt im Landkreis Sömmerda vor Betrugsmaschen und empfiehlt im Zweifel den Kontakt über 110.

Telefonbetrüger geben sich als Polizeibeamte aus – über 13.000 Euro erbeutet
Fiktives KI-SymbolbildKI-generiert · Herausgeber: Hessen App GmbH

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Telefonbetrüger sind im Landkreis Sömmerda in zwei Fällen mit der Masche des falschen Polizeibeamten erfolgreich gewesen. Wie die Polizei mitteilte, hatten die Täter am Donnerstag Bargeld und Wertgegenstände im Gesamtwert von mehr als 13.000 Euro erbeutet. Bereits am Mittwoch, 05.08.2026, war es im Landkreis Sömmerda zu einer Vielzahl betrügerischer Anrufe gekommen, die zunächst ohne Schadenseintritt geblieben waren.

Zwei bekannte Fälle am Donnerstag

In beiden polizeibekannten Fällen behaupteten die Anrufer, dass es in der Umgebung zu Einbrüchen gekommen sei. Vorhandenes Bargeld und Wertgegenstände müssten deshalb überprüft werden.

In den Abendstunden erschien bei einer Seniorin ein unbekannter Täter. Er gab vor, Bargeld und Schmuck zunächst fotografieren und anschließend zur Überprüfung mitnehmen zu müssen. Die Frau übergab dem Mann Bargeld und Schmuck im Gesamtwert von etwa 2.300 Euro.

Wenige Stunden später wurde ein weiterer Geschädigter Opfer derselben Masche. Auch ihm wurde vorgegaukelt, dass seine Wertgegenstände gesichtet und fotografiert werden müssten. Gegen 21:30 Uhr erschien ein Unbekannter an der Wohnanschrift des Mannes und zeigte einen vermeintlichen Dienstausweis vor. Anschließend nahm er Münzen im Wert von etwa 11.000 Euro an sich, lief zu einem Auto und flüchtete.

Polizei warnt vor der Betrugsmasche

Nach Angaben der Polizei zeigen die beiden Fälle, wie gezielt die Täter vorgehen und wie schnell sie ihre Opfer unter Druck setzen und verunsichern. Die Betrüger wirkten dabei äußerst überzeugend.

Die Polizei weist darauf hin, dass echte Polizeibeamte niemals zu Hause Bargeld, Schmuck oder andere Wertgegenstände zur Überprüfung mitnehmen. Auch ein vermeintlicher Dienstausweis sollte demnach nicht als Beleg für die Echtheit eines Besuchs gewertet werden.

So sollten Betroffene reagieren

  • Verdächtige Telefonate sofort beenden.
  • Unbekannten nicht die Tür öffnen.
  • Niemals Geld oder Wertsachen an Unbekannte übergeben.
  • Im Zweifel selbst die Polizei über den Notruf 110 verständigen.

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