JOB Chance in Altenburg: Messe zum fünften Mal im „Goldenen Pflug“

1.789 Besucher, 75 Aussteller – persönliche Kontakte zu Arbeits-, Ausbildungs- und Beratungsangeboten

Für uns war die Messe ein Erfolg, wir hatten viele gute Unterhaltungen und ich bin sicher, es wird zur Unterzeichnung des einen oder anderen Arbeitsvertrages kommen.
Für uns war die Messe ein Erfolg, wir hatten viele gute Unterhaltungen und ich bin sicher, es wird zur Unterzeichnung des einen oder anderen Arbeitsvertrages kommen.Foto: Die JOB Chance 2026 im „Goldenen Pflug“. Im Auftrag Jana Fuchs Öffentlichkeitsarbeit

Die JOB Chance, Messe für Arbeit, Ausbildung und Pendler, hat am 29. August im „Goldenen Pflug“ in Altenburg ihre fünfte Auflage erlebt. Nach Angaben der Organisatoren besuchten 1.789 Menschen die Veranstaltung, bei der sich 75 Aussteller aus Unternehmen, Bildungsträgern und Beratungsstellen präsentierten.

Organisiert wurde die Messe gemeinsam vom Landkreis Altenburger Land, der Stadt Altenburg, dem Jobcenter Altenburger Land, der Agentur für Arbeit Thüringen Ost und der Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen. Ziel der Veranstaltung war es, persönliche Kontakte zwischen Interessierten und Anbietern von Arbeits-, Ausbildungs- und Beratungsangeboten zu ermöglichen.

Großes Interesse an Arbeit und Ausbildung

Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, sich direkt bei den Ausstellern über berufliche Perspektiven und Ausbildungsmöglichkeiten zu informieren. Nach Angaben aus der Mitteilung zeigten zahlreiche Unternehmen konkretes Interesse an ihren Stellen- und Ausbildungsangeboten. Zudem hatten etliche Besucher ihre Bewerbungsunterlagen bereits mitgebracht.

Für den Ausbildungsbereich verwiesen die Bildungskoordinatorinnen Marie-Luise Gerhardt und Daniela Kraus auf rund 50 Ausbildungsbetriebe und mehr als 100 Ausbildungsberufe, die auf der Messe vertreten gewesen seien. Sie beschrieben die Veranstaltung als eine Gelegenheit, mit Schülern und Eltern ins Gespräch zu kommen und Fragen zu Praktika, Ausbildung und beruflichen Einstiegsmöglichkeiten direkt zu beantworten. Bei speziellem Beratungsbedarf sei an andere Aussteller vermittelt worden.

Rückmeldungen der Aussteller

Auch die Aussteller zogen ein positives Fazit. Luca Brisch vom Kreisbauernverband Altenburg berichtete von vielen Gesprächen mit jungen Interessenten und zeigte sich zuversichtlich, dass sich einige von ihnen im kommenden Jahr für eine Ausbildung in der Landwirtschaft entscheiden könnten.

Luca Theresia Jahn vom Zentrum für Betreuung und Pflege am Jahnpark in Altenburg sprach von einer „ganz hervorragenden“ Resonanz. Gesucht würden dort Pflegefachkräfte, Pflegehilfskräfte, Mitarbeiter im Servicebereich und Auszubildende. Mehrere Besucher hätten ihren Lebenslauf oder eine vollständige Bewerbung direkt abgegeben.

Bei der THÜSAC Personennahverkehrsgesellschaft mbH standen laut Personalleiterin Mandy Wagner vor allem Busfahrer und Kfz-Mechatroniker für den Werkstattbereich im Fokus. Sie berichtete von guten Kontakten und rechnet mit weiteren Gesprächen im Rahmen von Bewerbungsgesprächen.

Marco Heinig, Obermeister der SHK-Innung Altenburger Land, warb für den Beruf des Anlagenmechanikers für Heizung, Sanitär und Klimatechnik. Er erklärte, dass er Auszubildende, Fachkräfte und Quereinsteiger suche. Nach seinen Angaben seien die Gespräche intensiver gewesen als in den Vorjahren; von 70 mitgebrachten Infoblättern seien am Ende nur noch zwei übrig gewesen.

Marian Winkler, Ausbildungskoordinator bei der POG Präzisionsoptik Gera GmbH, berichtete von einem großen Andrang am Stand. Das Unternehmen mit 260 Mitarbeitern wolle vor allem im Ausbildungsbereich präsent sein, insbesondere in den Berufen Feinoptiker und Mikrotechnologe. Mehrere vielversprechende Gespräche sollen nach seinen Angaben in Praktika münden.

Andreas Bernhard, Leiter Instandhaltung bei der Breyden Altenburg GmbH, war nach eigenen Worten überrascht über den großen Zulauf. Für das Unternehmen sei die Messe ein Erfolg gewesen, da viele gute Gespräche geführt worden seien. Er rechne damit, dass daraus auch Arbeitsverträge entstehen könnten.

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