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Bildung

Neue Räume für Arbeitslehre an der Oberwaldschule Grebenhain

Vogelsbergkreis investiert 2,2 Millionen Euro in die Schulsanierung – mit 240.000 Euro für die Ausstattung im zweiten Bauabschnitt

Von Redaktion Vogelsberg20.08.26, 10:32

Pünktlich zum neuen Schuljahr sind an der Oberwaldschule in Grebenhain die neuen Räume für Arbeitslehre fertig geworden. Der Vogelsbergkreis hat nach eigenen Angaben im zweiten Bauabschnitt 2,2 Millionen Euro in die Schulsanierung investiert.

Der Erste Kreisbeigeordnete Patrick Krug bezeichnete die Investition als gut angelegt. Er verwies darauf, dass im Handwerk schon jetzt Fachkräfte fehlten und sich diese Situation in den kommenden Jahren weiter verschärfen werde. Mit der Sanierung eines ganzen Trakts, einer modernen Werkstatteinrichtung und Spezialmaschinen seien die Voraussetzungen geschaffen worden, um im Fach Arbeitslehre gezielt handwerklich arbeiten zu können.

Schulleiterin Andrea Wolf und Stufenleiter Sebastian Birx betonten die besondere Bedeutung des Arbeitslehre- und des Kunstbereichs an der Schule. Praktische Arbeit fördere Kreativität und die Freude daran, etwas mit den Händen zu machen, sagte Wolf. Birx hob hervor, dass es in der Region zwar keine große Industrie gebe, dafür aber viele ausbildende Handwerksbetriebe. Diese böten jungen Menschen eine echte Chance und Perspektive. Bereits jetzt gebe es für Firmen die Möglichkeit, sich in der Schule vorzustellen und für das Handwerk zu werben.

Mit den neuen Räumen eröffnen sich nach Angaben der Schule weitere Möglichkeiten. An neuen Werkbänken könne nun auch praktisch gearbeitet werden. Zur Ausstattung gehören Spezialmaschinen und Geräte für die Holz- und Metallbearbeitung, darunter eine Bandsäge, Säulenbohrmaschinen, eine Kantenschleifmaschine, ein Blechbearbeitungszentrum sowie eine professionelle Kombimaschine. Für den Tonbereich wurde ein neuer Brennofen angeschafft. Ergänzt wird die Ausstattung durch Werkzeugsätze und zahlreiche elektrische Kleinmaschinen wie Tischbohrmaschinen, Dekupiersägen und Schleifmaschinen. Abgedeckt sind neben Holz und Metall auch die Bereiche Universal, Elektronik, Ton und Papier.

Für die Ausstattung der Räume seien noch einmal 240.000 Euro geflossen, sagte Krug. Er bezeichnete dies als wichtige Investition in die Jugend, in das Handwerk und in die Kreativität.

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Mit von der Partie ist auch Architektin Christine Jüngst vom Büro Ritz und Losacker (Mitte).
Foto: vogelsberg-thueringen.de

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