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Jena vergibt 25. Preis für Zivilcourage an Laurence Michel und Paul Jakobeit

Jena vergibt den 25. Preis für Zivilcourage

Die Stadt Jena vergab den 25.

Jenaer Preis für Zivilcourage.

Die Stadt nannte Laurence Michel als Preisträgerin.

Die Stadt nannte Paul Jakobeit als Preisträger.

Michel und Jakobeit griffen ein, als eine Gruppe Jugendliche rassistisch beleidigt wurde.

Die Gruppe Jugendliche wurde nach Stadtangaben bedrängt.

Michel und Jakobeit halfen zunächst den Betroffenen.

Bei ihrem Eingreifen wurden Michel und Jakobeit nach Angaben der Stadt selbst Opfer.

Insbesondere Laurence Michel erlitt erhebliche körperliche Verletzungen.

Michel und Jakobeit unterstützten später den anschließenden Prozess.

Sie halfen dabei als Zeugen.

Die Preisverleihung fand im Historischen Rathaus der Stadt Jena statt.

Die Stadt teilte keinen genauen Tag mit.

Die Stadt schrieb, die Verleihung finde heute statt.

Sonderpreis zum Jubiläum geht an Rea Mauersberger

Zum 25-jährigen Jubiläum gab es in diesem Jahr einen Sonderpreis.

Der Sonderpreis ging an außerordentliches und langfristiges zivilgesellschaftliches Engagement.

Rea Mauersberger erhielt den Sonderpreis.

Rea Mauersberger wurde in Brasilien geboren.

Sie wuchs in Brasilien auf.

Rea Mauersberger kam 1992 nach Jena.

Laut Mitteilung prägten sie Erfahrungen aus den „Baseballschläger-Jahren“.

Laut Mitteilung prägte sie auch der Rassismus der 1990er-Jahre.

Rea Mauersberger setzte sich gegen rechte Strukturen ein.

Sie blockierte den Zugang rechter Gruppen zu einer Ausstellung.

Die Ausstellung fand auf dem Uni-Campus statt.

Rea Mauersberger kämpfte für die Schließung einer Erstaufnahmeeinrichtung.

Die Einrichtung war in Jena-Forst.

Die Stadt ordnete die Einrichtung als menschenunwürdig ein.

Rea Mauersberger ist seit 1995 aktives Mitglied.

Sie gehört dem Jenaer Beirat für Migration und Integration an.

Bis 2025 leitete sie das Gremium als Vorsitzende.

Sie vertrat das Gremium in Landes- und Bundesgremien.

Außerdem förderte Rea Mauersberger die Vernetzung zivilgesellschaftlicher Organisationen.

Sie war Mitbegründerin verschiedener Vereine und Strukturen.

Am Jenaer Runden Tisch für Demokratie wirkt Rea Mauersberger seit Jahren mit.

Sie war an der Neufassung des Stadtprogramms beteiligt.

Sie gehörte zu den Verfasserinnen des 10-Punkte-Aktionsplans gegen Rassismus.

Jena ermöglichte 2022 mit dem Plan den Beitritt zur Europäischen Städtekoalition gegen Rassismus.

Die Abkürzung für die Städtekoalition lautet ECCAR.

Der Sonderpreis würdigte mehr als 34 Jahre Engagement.

Das Engagement galt der Menschlichkeit und Solidarität.

Das Engagement galt auch dem Kampf gegen Rassismus.

Stiftung des Preises und Preisgeld

Der Jenaer Preis für Zivilcourage wird jedes Jahr von einem Jenaer Unternehmen gestiftet.

Das Unternehmen stellt unter anderem Preisgeld bereit.

Das Preisgeld beträgt 1.000 Euro.

In diesem Jahr stiftete die jenawohnen GmbH den Preis.

Die jenawohnen GmbH unterstützte auch den Sonderpreis.

Die Unterstützung umfasste erneut 1.000 Euro Preisgeld.

Charlotte-Figulla-Preis für Schüler und Jugendliche

Zusammen mit dem Jenaer Preis für Zivilcourage wurde der Charlotte-Figulla-Preis vergeben.

Der Charlotte-Figulla-Preis ist ein Schüler- und Jugendwettbewerb.

Der Wettbewerb gilt in Thüringen.

Die Stadt nennt Demokratie als wichtiges Thema für die Beiträge.

Die Stadt nennt auch Gesellschaft als Thema.

Die Stadt nennt auch Weltoffenheit und Toleranz als Themen.

Die Stadt nennt auch gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit als Thema.

Die Themen wechseln jedes Jahr.

Das Thema in diesem Jahr lautete „erWACHSEN“.

Die Ober-/Werkstufe 1 der Jettina Schule Gorndorf erhielt eine Auszeichnung.

Die Schule erhielt die Auszeichnung für den Beitrag „Willkommen im Reich der Erwachsenen“.

Lina-Marie Lehmann erhielt eine Auszeichnung.

Sie erhielt die Auszeichnung für den Beitrag „Kopfsache“.

Die Klasse 8/1 des Karl-Theodor-Liebe-Gymnasiums Gera erhielt eine Auszeichnung.

Die Klasse erhielt die Auszeichnung für den Beitrag „Unser Weg ins Erwachsenwerden“.

Ayat Al Hamadi erhielt eine Auszeichnung.

Ayat Al Hamadi erhielt die Auszeichnung für den Beitrag „Dankbarkeit“.

Die Klasse 7 des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Erfurt erhielt eine Auszeichnung.

Die Klasse erhielt mehrere Beiträge als Auszeichnung.

Die Beiträge lauten „Drei Abschnitte als Räume“.

Die Beiträge lauten „Die zwei Seiten“.

Die Beiträge lauten „Die Veränderung des Gehirns“.

Die Beiträge lauten „Schwer ist das Erwachsenwerden“.

Die Beiträge lauten „Der Aufstieg ins Erwachsenleben“.

Vergabe, Einreichung und Stifter

Der Charlotte-Figulla-Preis wird seit 2004 vergeben.

Der Preis richtet sich an junge Menschen.

Einreichungen sind zu einem jährlich wechselnden Thema möglich.

Einreichungen sind als Einzelbeiträge möglich.

Einreichungen sind auch als Gruppenarbeiten möglich.

Die Eltern der verstorbenen Charlotte Figulla stiften den Preis.

Prof.

Hans-Reiner Figulla stiftet den Preis mit.

Jutta Söhnle-Jünemann stiftet den Preis mit.

Insgesamt werden 4.000 Euro Preisgeld vergeben.

Das Preisgeld erhalten junge Menschen.