Inselzoo Altenburg: Neues Reptilien-Vivarium geht in die Eingewöhnung

Dornschwanzskink, Storr’s Zwergwaran und Himmelblauer Zwergtaggecko bereichern das Terrarium – die Tiere sind noch häufig gut versteckt.

Neue Reptilienarten im Vivarium des Inselzoos

Der Inselzoo Altenburg hat sein Vivarium um drei Reptilienarten erweitert. Seit diesem Sommer können Besucherinnen und Besucher dort einen Dornschwanzskink, einen Storr's Zwergwaran sowie einen Himmelblauen Zwergtaggecko entdecken.

Nach Angaben des Zoos fallen die Neuzugänge nicht nur durch ihr außergewöhnliches Aussehen auf. Sie veranschaulichen auch, wie sich Tiere an besondere Lebensräume anpassen und welche Bedeutung der Schutz bedrohter Arten hat.

Gemeinsames Terrarium für zwei australische Arten

Eine Besonderheit ist die neue „Australien-WG“ im Vivarium. Dort leben der Dornschwanzskink und der Storr's Zwergwaran gemeinsam in einem naturnah gestalteten Terrarium. Beide Arten stammen aus den trockenen Regionen Australiens.

Der Dornschwanzskink nutzt mit seinem kräftigen, stacheligen Schwanz und seinem abgeflachten Körper Felsspalten als Rückzugsort. Der Storr's Zwergwaran wird als flinker Kletterer und Jäger beschrieben, der selbst kleinste Verstecke zu nutzen weiß. Die gemeinsame Haltung ermöglicht Einblicke in unterschiedliche Überlebensstrategien innerhalb desselben Lebensraums.

Seltene blaue Echse aus Tansania

Als weiteres Highlight bezeichnet der Zoo den Himmelblauen Zwergtaggecko. Die leuchtend blaue Echse zählt laut Pressemitteilung zu den seltensten Reptilien der Welt. Sie kommt ausschließlich in einem etwa vier bis 20 Quadratkilometer großen Gebiet im Osten Tansanias vor.

Wegen des sehr kleinen Verbreitungsgebietes und der fortschreitenden Zerstörung des Lebensraums gilt die Art als vom Aussterben bedroht. Derzeit lebt ein einzelnes Männchen im Vivarium des Inselzoos Altenburg. Sobald ein passendes Weibchen gefunden werden kann, möchte sich der Zoo an der Erhaltungszucht der Art beteiligen.

Geduld bei der Beobachtung gefragt

Wer die neuen Tiere sehen möchte, sollte nach Angaben des Zoos etwas Geduld mitbringen. Die Reptilien befinden sich noch in der Eingewöhnungsphase und halten sich derzeit oft gut versteckt. Mit aufmerksamem Beobachten und etwas Ausdauer lassen sie sich jedoch entdecken.

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