Uhlandstraße wieder für den Verkehr freigegeben
Erneuerung von Fahrbahn und Gehwegen im Dichterviertel – 240 Meter zwischen Münsaer- und Körner-/Schillerstraße
Die Uhlandstraße im Altenburger Dichterviertel wird im Laufe des heutigen 17. Juli 2026 für den Verkehr freigegeben. Nach Angaben der Stadt sind sowohl die Fahrbahn als auch die Gehwege erneuert worden. Das Projekt wurde gemeinsam von der Stadt, der Ewa (Energie- und Wasserversorgung Altenburg) und dem WABA (Wasserversorgungs- und Abwasserentsorgungsbetrieb Altenburg) umgesetzt.
Ausbau auf 240 Metern
Die Arbeiten erstreckten sich über eine Länge von 240 Metern, und zwar von der Kreuzung Münsaer Straße bis zur Kreuzung Körner- beziehungsweise Schillerstraße.
Bei der Tiefbaumaßnahme verlegte die Ewa neue Trinkwasserleitungen und erneuerte Stromkabel. Der WABA sanierte die öffentliche Kanalisation. Die Stadt ließ die 4,40 Meter breite Fahrbahn sowie den etwa 2,30 Meter breiten Parkstreifen asphaltieren. Das entspricht einer Gesamtfläche von 2.100 Quadratmetern.
Zusätzlich wurden die Gehwege auf beiden Seiten mit Betonsteinpflaster erneuert. Die Fläche beträgt insgesamt mehr als 1.000 Quadratmeter. Darüber hinaus wurde die Straßenentwässerung ertüchtigt; dabei kam Naturstein zum Einsatz.
Der städtische Anteil an dem Projekt beläuft sich auf rund 615.000 Euro.
Weiterer Schritt zur Aufwertung des Dichterviertels
Nach Darstellung der Stadt ist der Ausbau der Uhlandstraße ein weiterer Beitrag zur Aufwertung des Wohngebietes. In den vergangenen Jahren seien im Dichterviertel bereits mehrere Maßnahmen zur Verbesserung der Infrastruktur umgesetzt worden.
Rückblick auf weitere Maßnahmen
Zuletzt wurde im Vorjahr die Goethestraße saniert. Auch dort handelte es sich um ein Gemeinschaftsprojekt von Stadt, WABA und Ewa. Die insgesamt 310 Meter lange Straße wurde asphaltiert, außerdem wurden die Gehwege auf beiden Seiten erneuert. Hinzu kam eine Entwässerungsrinne aus Natursteinpflaster.
Die befestigte Fläche in der Goethestraße umfasste 1.760 Quadratmeter Asphalt in der Fahrbahn einschließlich der Anbindung an die Kleistraße sowie 1.060 Quadratmeter Betonsteinpflaster. Die Ewa erneuerte dort etwa 300 Meter Trinkwasserleitungen, der WABA sanierte die öffentliche Kanalisation. Der städtische Kostenanteil lag bei rund 560.000 Euro.
Darüber hinaus wurde der östliche Abschnitt der Kleiststraße von der Münsaer Straße bis zur Lessingstraße erneuert. Die Lessingstraße selbst erhielt ebenfalls eine neue Fahrbahn. Zudem verweist die Stadt auf die Erneuerung des Stiftsgrabens einschließlich der Stützmauer von der Münsaer Straße bis zum Magdalenenstift sowie des Gehwegs bis zum Sperlingsberg.
Insgesamt befindet sich nach Angaben der Stadt inzwischen der Großteil der Straßen und Wege im Dichterviertel in einem guten Zustand.
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