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Erfurter Stadtgebiet: Schockanruf-Variante mit vorgetäuschtem Arztkontakt
Telefonbetrüger versuchten am Mittwoch im Erfurter Stadtgebiet mehrere Senioren zu betrügen.
Die Polizei teilte dies mit.
Wie die Betrüger vorgingen
Die Anrufer gaben sich in vier bekannt gewordenen Fällen als Ärzte aus.
Sie sollten an ein Erfurter Krankenhaus gebunden sein.
Die Betrüger behaupteten jeweils, die Tochter der Angerufenen sei schwer an Krebs erkrankt.
Die Betrüger sagten, die Behandlung müsse dringend erfolgen.
Bei einer 70-Jährigen forderte eine angebliche Ärztin 75.000 Euro.
Die Ärztin behauptete, die Operation sei notwendig.
Die Seniorin sollte das Geld zum Krankenhaus bringen.
Die Seniorin sollte währenddessen mit niemandem telefonieren.
In einem weiteren Fall richtete sich der Betrug an eine 92-Jährige.
Die Anrufer behaupteten eine notwendige Behandlung eines Angehörigen.
Die Anrufer sagten, teure Medikamente aus der Schweiz seien nötig.
Die Anruferin fragte gezielt nach Bargeld.
Die Anruferin fragte nach Schmuck.
Die Anruferin fragte nach Gold.
Auch eine 86-Jährige erhielt einen ähnlichen Anruf.
Auch ein 73-Jähriger erhielt einen ähnlichen Anruf.
In einem Fall hörte man im Hintergrund eine Frau.
Diese Frau gab sich als Tochter der Angerufenen aus.
Die Frau rief um Hilfe.
Wie es weiterging
Alle vier Senioren wurden rechtzeitig misstrauisch.
Alle vier Senioren beendeten die Gespräche.
Es gab keine Geldübergaben.
Es gab keine Übergaben von Wertgegenständen.
Warnung der Polizei
Die Polizei warnt ausdrücklich vor dieser Betrugsmasche.
Ärzte oder Krankenhäuser verlangten am Telefon keine hohen Geldbeträge.
Ärzte oder Krankenhäuser schickten keine Personen, um Bargeld abzuholen.
Ärzte oder Krankenhäuser schickten keine Personen, um Wertgegenstände abzuholen.
Die Betrüger setzten ihre Opfer unter Zeitdruck.
Die Betrüger lösten mit schweren Erkrankungen von Angehörigen Angst aus.
Die Betrüger lösten auch Sorge aus.
So sollen Betroffene reagieren
Wer so einen Anruf erhält, soll das Gespräch sofort beenden.
Wer so einen Anruf erhält, soll keine Angaben zu Bargeld machen.
Wer so einen Anruf erhält, soll keine Angaben zu Schmuck machen.
Wer so einen Anruf erhält, soll keine Angaben zu anderen Vermögenswerten machen.
Der angeblich betroffene Angehörige soll danach selbst anrufen.
Der Angehörige soll dabei die bekannte Telefonnummer nutzen.
Geld oder Wertgegenstände sollen niemals an unbekannte Personen übergeben werden.
Im Zweifel soll die Polizei den Notruf wählen.