Zwei Schockanrufe im Landkreis Sömmerda scheitern

Telefonbetrüger haben am Donnerstag, 29. Oktober, im Landkreis Sömmerda zweimal versucht, Frauen mit erfundenen Unglücksfällen unter Druck zu setzen. In beiden Fällen erkannten die Angerufenen den Betrugsversuch und beendeten das Gespräch. Geldforderungen oder finanzielle Schäden gab es nicht.
Gegen 13.45 Uhr rief ein Unbekannter eine Frau in Ostramondra an und gab sich als Verwandter aus. Er behauptete, ihre Tochter habe einen Unfall gehabt, und erkundigte sich nach vorhandenen Geldwerten. Etwa eine Stunde später meldete sich ein weiterer Betrüger bei einer Frau in Altenbeichlingen. Er verwendete den tatsächlichen Namen ihres Enkels und behauptete, dieser habe eine schwangere Frau überfahren. Sie liege im Koma, ihr ungeborenes Kind sei verstorben und der Enkel festgenommen worden. Die Frau legte sofort auf.
Die Polizei rät, solche Gespräche sofort zu beenden und eine behauptete Notlage zu überprüfen, indem Angehörige unter einer bekannten Telefonnummer angerufen werden. Polizei und Staatsanwaltschaft fragen nach Polizeiangaben niemals telefonisch nach Vermögensverhältnissen und verlangen nicht, Bargeld oder Wertsachen zu übergeben. Die Polizei warnt ausdrücklich davor, finanzielle Verhältnisse offenzulegen oder Geld beziehungsweise Wertsachen an Unbekannte zu übergeben. Im Zweifelsfall kann die Polizei über den Notruf 110 informiert werden.
Bereits am 29. Oktober 2025 berichteten wir über Schockanrufe mit erfundenen tödlichen Unfällen im Landkreis Sömmerdaexterner Link, öffnet ein neues Fenster.
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