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STADTRADELN im Landkreis Schmalkalden-Meiningen: 627 Radelnde und knapp 99.000 Kilometer
Hohe Beteiligung beim STADTRADELN im Landkreis
Im Landkreis Schmalkalden-Meiningen nahm die diesjährige STADTRADELN-Kampagne stark teil.
Vom 31. Mai bis 20. Juni 2026 radelten 627 Personen in 40 Teams.
Die Teilnehmenden legten gemeinsam 98.915 Kilometer zurück.
Dadurch vermied der Landkreis rechnerisch rund 16 Tonnen CO₂.
Der Landkreis ehrte die erfolgreichsten Teilnehmenden bei einer Siegerehrung.
Die Siegerehrung fand im Rahmen der STADTRADELN-Kampagne statt.
Landrätin Peggy Greiser sprach bei der Veranstaltung zu den Teilnehmenden.
Sie sagte, STADTRADELN sei im Landkreis inzwischen eine feste Größe.
Sie sagte auch, die Kampagne wachse von Jahr zu Jahr.
Gewinner in den Kategorien
Der Landkreis zeichnete drei Kategorien aus.
Die Kategorien laut Landkreis hießen „Aktivste Einzelperson“, „Stärkstes Team“ und „Fleißigste Schule“.
Aktivste Einzelperson
Viktor Wedekind erhielt den Titel „Aktivste Einzelperson“.
Er fuhr im Aktionszeitraum insgesamt 1.436 Kilometer.
Damit belegte er den ersten Platz in der Kategorie „Person mit den meisten Radfahrkilometern“.
Wedekind gilt dem Landkreis als Radprofi.
Er wurde laut Text mehrfacher Deutscher Meister im Nachwuchsbereich.
Er gewann 2025 eine Bronzemedaille bei den Junioren-Weltmeisterschaften im Bahnradsport.
Für seinen Erfolg erhielt er ein Preisgeld von 200 Euro.
Der Landkreis nutzte das Preisgeld für die Unterstützung eines jungen Nachwuchssportlers.
Der Nachwuchssportler kommt laut Landkreis aus der Region.
Stärkstes Team
Der RSV Blau-Weiß Meiningen 1983 e.V. erhielt den Titel „Stärkstes Team“.
Die Mitglieder des Radsportvereins sammelten gemeinsam 11.184 Kilometer.
Der Verein erhielt ein Preisgeld von 300 Euro.
Der Verein erhielt zusätzlich attraktive Sachpreise.
Landrätin Peggy Greiser würdigte die Leistung des Teams.
Sie nannte das Team ein Beispiel für Kilometer durch gemeinsames Engagement.
Fleißigste Schule
Die Grundschule Herpf erhielt die Auszeichnung „Fleißigste Schule“.
Schülerinnen und Schüler sowie das Kollegium fuhren gemeinsam 13.354 Kilometer.
Die Schule erhielt dafür ein Preisgeld von 500 Euro.
Landrätin Peggy Greiser überreichte danach Rucksäcke an vier Schülerinnen und Schüler.
Die Kinder heißen Emilio, Luke, Luna und Rosalie.
Die Rucksäcke enthielten verschiedene Überraschungen.
Dazu gehörte auch das „Prachtgame“.
Das „Prachtgame“ ist das Brettspiel des Landkreises.
Auftakt auf dem Mommelstein-Radweg
Der Landkreis nannte den Auftakt als frühes Zeichen für Begeisterung.
Der Landkreis fuhr den neuen Abschnitt des Mommelstein-Radweges ein.
Der Landkreis machte das mit der Stadt Brotterode-Trusetal.
Die Einweihung fand am Bahnhof Auwallenburg und in Brotterode statt.
Die Stadt Brotterode-Trusetal lag ebenfalls im Ablauf der Aktion.
Rund 350 Radbegeisterte nahmen an der Auftakt-Tour teil.
Mit dem neuen Abschnitt schloss der Landkreis eine Lücke.
Der Mommelstein-Radweg führt durch drei Kommunen des Landkreises.
Der Radweg verbindet laut Landkreis Radverkehr, Tourismus und interkommunale Zusammenarbeit.
Auf asphaltiertem Weg führt der Radweg von der Werra bis hinauf zum Rennsteig.
Digitale Beschilderung und Qualitätssicherung
Der Landkreis kündigte parallel zum Ausbau Digitalisierung an.
Der Landkreis sagte, er richte dabei zunehmend auf digitale Lösungen.
Im Zuge der Neubeschilderung richtete der Landkreis ein digitales Beschilderungskataster ein.
Das digitale Beschilderungskataster soll Beschilderungen einfacher kontrollieren.
Es soll die Beschilderungen außerdem besser pflegen.
Änderungen sollen damit besser nachvollziehbar werden.
Mängel sollen damit besser nachvollziehbar werden.
Notwendige Reparaturen sollen damit gezielt bearbeitet werden.
Der Landkreis nannte Beispiele für bereits umgesetzte Systeme.
So wurde ein digitales Beschilderungskataster am Europaradweg am Grünen Band „Iron Curtain Trail“ umgesetzt.
So wurde es auch für den Werratal-Radweg umgesetzt.
Beim Werratal-Radweg nennt der Landkreis die Sterneklassifizierung durch den ADFC als Anlass.
Weitere Radwege sollen nach den Angaben des Landkreises folgen.
Ehrenamtliche Radwegewarte werden unterstützt
Der Landkreis nannte ehrenamtliche Radwegewarte als wichtige Mitwirkende.
Die Radwegewarte erkennen laut Landkreis Gefahrenstellen.
Sie dokumentieren Mängel und Schäden.
Sie geben Hinweise zur Verbesserung der Radverkehrsinfrastruktur.
Seit 2025 unterstützt der Landkreis die Arbeit der kommunalen Radwegewarte finanziell.
Jede Stadt und Gemeinde erhält jährlich 1.000 Euro.
Die 1.000 Euro sollen die ehrenamtliche Tätigkeit fördern.
Der Landkreis sagte, Schmalkalden-Meiningen sei der erste Landkreis in Thüringen mit dieser Förderung.
Nach der Siegerehrung trafen sich die Radwegewarte im Landratsamt.
Das Treffen war turnusmäßig.
Es handelte sich um ein Netzwerktreffen der Radwegewarte.
Ausblick auf den weiteren Ausbau
Der Landkreis will den Radverkehr weiter stärken.
Er will die Qualität des bestehenden Netzes kontinuierlich verbessern.
Er will außerdem noch bestehende Lücken schließen.
Der Landkreis setzt dabei auf STADTRADELN.
Er setzt außerdem auf den Ausbau und die Beschilderung von Radwegen.
Er setzt zusätzlich auf die Unterstützung der ehrenamtlichen Radwegewarte.
Landrätin Peggy Greiser sagte, Menschen, Kommunen und Ehrenamtliche arbeiten gemeinsam an dem Ziel.