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Tour zu Wiesenvögeln im Vogelschutzgebiet Vogelsberg
Etwa 40 Teilnehmer informierten sich bei einer Führung über Wiesenvögel.
Die Führung gehörte zur Veranstaltungsreihe „Heimische Vogelarten vor Ort erleben“.
Die Teilnehmer lernten Wiesenvögel, ihren Lebensraum und Schutzmaßnahmen kennen.
Die Führung fand in einem Vogelschutzgebiet im Vogelsberg statt.
Der Rundgang führte durch die Duttelswiesen bei Bermuthshain.
Leitung und Ziele der Veranstaltung
Ulla Heckert leitete die Veranstaltung aus dem Sachgebiet Landschaftspflege.
Heckert arbeitet beim Vogelsberger Amt für Wirtschaft und den ländlichen Raum.
Heckert betonte die Bedeutung der Landwirtschaft für Lebensräume.
Die Landwirtschaft soll Lebensräume für Wiesenvögel erhalten.
Die Landwirtschaft soll auch andere Tier- und Pflanzenarten fördern.
Beobachtungen während der Tour
Die Teilnehmer beobachteten mehrere Braunkehlchen auf Ansitzwarten.
Außerdem sahen sie Schwarzkehlchen.
Sie beobachteten auch Neuntöter.
Die Gruppe sah außerdem Turmfalken.
Die Teilnehmer sahen zudem Rotmilane.
Ein Schwerpunkt der Führung lag auf dem Braunkehlchen.
Das Braunkehlchen ist ein Langstreckenzieher.
Es verbringt die Wintermonate im südlichen Afrika.
In Hessen gilt das Braunkehlchen als vom Aussterben bedroht.
Im Vogelsberg gibt es seit Jahren eine stabile Population.
Die Population liegt bei rund 30 Brutpaaren.
Schutz hängt von Bewirtschaftung ab
Die Veranstalter gaben als Grund die Lebensräume an.
Sie sagten, die passenden Lebensräume seien wichtig.
Sie nannten auch eine angepasste Bewirtschaftung der Wiesen.
Nach Angaben der Veranstalter hängt der Erhalt der Bestände davon ab.
Die Veranstalter nannten dabei Landwirte als wichtige Akteure.
Zu den Teilnehmenden gehörten Landwirte und Ortsbeiräte.
Grebenhains Bürgermeister Simon Seibert nahm an der Führung teil.
Auch Naturschützer waren dabei.
Mitarbeiter des Forstamts Schotten nahmen teil.
Mitarbeiter des Fachamtes in der Kreisverwaltung nahmen teil.
Franziska Schmidt vom Regierungspräsidium Gießen nahm ebenfalls teil.
Schmidt berichtete aus ihrer langjährigen Arbeit im Braunkehlchenschutz.
Statements aus der Politik und aus dem Amt
Bürgermeister Simon Seibert sagte, er sei stolz.
Er sagte das wegen eines stabilen Bestands in Grebenhain.
Er bezog sich auf seltene Vogelarten.
Sachgebietsleiter Joachim Schönfeld sprach über Herausforderungen im Wiesenvogelschutz.
Schönfeld nannte späte Mahdtermine als wichtiges Thema.
Er sagte, diese Termine werden mit den Landwirten vereinbart.
Das soll Bruten der Vögel schützen.
Schönfeld sagte auch, späte Mahd kann Futterqualität senken.
Informationsschild auf den Wiesen
Während der Führung stellten Simon Seibert und Martha Kindig ein Schild auf.
Das Schild informiert über das Braunkehlchen.
Das Schild bittet die Bevölkerung um Rücksicht auf Wiesenbrüter.
Naturschutzprojekt und Flächenmaßnahmen
Johannes Euler ist Geschäftsführer des Naturschutzgroßprojekts Vogelsberg.
Euler berichtete über den Ankauf von Flächen.
Die Flächen sollen in Wiesenbrütergebieten liegen.
Euler nannte weitere Maßnahmen im Gebiet.
Er nannte den Bau von Weidezäunen.
Er nannte Altgrasstreifen als Maßnahme.
Er nannte außerdem die Entbuschung geeigneter Flächen.
Bioakustik-Stationen und Messungen
Ein weiterer Programmpunkt war die Vorstellung von Bioakustik-Stationen.
Die Stationen gehören zur Vogelschutzwarte.
Ulla Heckert erläuterte die Technik zur Erfassung von Vögeln.
Die Technik soll die Beobachtung der Entwicklung unterstützen.
Eine Station stand in der Lüderaue.
Diese Station registrierte besonders häufig die Zielarten Wiesenpieper.
Die Station registrierte dort außerdem häufig Braunkehlchen.
Die Station erfasste auch Rohrammer über fast die gesamte Zeit.
Die Station erfasste auch Feldlerche.
Sie erfasste außerdem Eisvogel.
Mehrere Monate lang wiesen die Messungen auch eine Bekassine nach.
Die Ergebnisse müssen jedoch noch verifiziert werden.
Einordnung der Bioakustik
Die Veranstalter betonen die Rolle von Bioakustik für Monitoring.
Sie sagen, Bioakustik eröffnet neue Möglichkeiten für kontinuierliche Erfassungen.
Bioakustik soll Biodiversität längerfristig überwachen.
Die Veranstalter nennen auch die Bewertung großer Vogelschutzgebiete.
Sie beziehen sich dabei auf das Vogelschutzgebiet im Vogelsberg.
Die Beobachtungen vor Ort bleiben nach Angaben der Veranstalter wichtig.
Auch das Engagement örtlicher Vogelschützer bleibt wichtig.
Dazu zählen Naturschutzverbände und Vereine.
Reaktionen und Abschluss
Das Wetter wechselte während der Tour.
Trotzdem zeigte sich die Gruppe mit dem Verlauf zufrieden.
Viele Teilnehmer zeigten Interesse.
Viele äußerten auch Begeisterung über die Informationen vor Ort.
Viele äußerten Begeisterung über die Beobachtungen.
Zum Abschluss fand ein Austausch statt.
Der Austausch fand in der Feierscheune der Vereinsgemeinschaft Bermuthshain statt.
Die Veranstaltungsreihe „Heimische Vogelarten vor Ort erleben“ wird fortgesetzt.
Das Amt für Wirtschaft und den ländlichen Raum setzt die Reihe fort.