Ilversgehofen: Stadt lädt zum Auftakt für zwei Quartierskonzepte ein

Erfurt erarbeitet Klimaschutzkonzepte für Ilvers Tiergarten und Ilvers West. Eine öffentliche Auftaktveranstaltung war für den 22. Oktober 2026 angekündigt.

Von Redaktion Erfurt1 Min. Lesezeit

Wie können Energieverbrauch und CO₂-Emissionen sinken und die Quartiere besser auf den Klimawandel vorbereitet werden? Für Ilvers Tiergarten und Ilvers West erarbeitet die Stadt Erfurt derzeit integrierte Quartierskonzepte. Zum Projektauftakt sind alle Interessierten am Donnerstag, 22. Oktober 2026, um 18 Uhr zu einer öffentlichen Veranstaltung eingeladen.

Die Vorstellung findet in der Aula der Staatlichen Integrierten Gesamtschule Erfurt, Wendenstraße 23, statt. Dabei geht es um die Ziele des Projekts und das weitere Vorgehen.

Fragebogen für Gebäudeeigentümer

Gebäudeeigentümerinnen und -eigentümer in den beiden Quartieren können bis zum 5. November 2026 freiwillig einen Fragebogen zu ihrem Gebäude ausfüllen. Die Stadt will damit die Datengrundlage für die Untersuchung verbessern. Als Dankeschön erhalten Teilnehmende zum Projektende einen individuellen Gebäudesteckbrief mit finanziell und ökologisch sinnvollen Sanierungsoptionen.

Der Fragebogen steht unter www.erfurt.de/ef155342 zum Download bereit.

Sanierung, Wärme und Begrünung im Blick

Untersucht werden unter anderem Gebäudesanierung, Photovoltaik, Heizungstausch, Wärmenetze, Mobilität und Begrünung. Das Fachbüro EnergyEffizienz GmbH aus Lampertheim erarbeitet die Konzepte gemeinsam mit der Verwaltung, Fachleuten und der Bürgerschaft. Vorgesehen sind eine Bestands- und Potenzialanalyse sowie Beteiligungsformate. Ergebnisse sollen ein Leitbild, Maßnahmenpakete und ein Umsetzungskonzept mit Prioritäten und Zeitplan sein.

Ilvers Tiergarten ist von Wohnen, Gewerbe und Industrie geprägt. Ilvers West ist ein dicht bebautes Wohnquartier mit Schulen, Kitas und Kirchen. Der Gebäudebestand stammt in beiden Quartieren überwiegend aus der Zeit vor 1980. Die Konzepterstellung wird über das KfW-Programm 432 „Energetische Stadtsanierung“ gefördert.

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