Gera plant drei Aktionen zu Gewaltprävention – Themenabend „Sicher im Netz“ am 19. November

Im November sind in Gera drei Aktionen zu häuslicher und digitaler Gewalt geplant. Sie sollen auf Hilfsangebote aufmerksam machen und den Selbstschutz stärken. Zudem startet die thüringenweite Kampagne „Schau hin“.
Themenabend „Sicher im Netz“
Am Donnerstag, 19. November 2026, findet von 17 bis 20.30 Uhr der Themenabend „Sicher im Netz“ statt. Die Teilnahme ist in der Aula der Amthorschule, Enzianstraße 18, in Gera sowie online möglich. Das Angebot richtet sich an alle Generationen; die drei Programmteile können auch einzeln besucht werden. Inhaltlich geht es unter anderem darum, künstliche Intelligenz zu verstehen, persönliche Daten zu schützen und sich gegen Cyberangriffe zu wehren.
Mit dabei sind der IT-Erklärer Tobias Schrödel, die Juristin Charlotte Mysegades und die Autorin Luise Görlach. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist erforderlich und bis zum 13. November 2026 unter demokratie-leben-gera.de/sicher-im-netzexterner Link, öffnet ein neues Fenster möglich.
Selbstschutztraining für Frauen und Rote Bank
Ein Selbstschutztraining für Frauen beginnt am Mittwoch, 25. November, um 17.30 Uhr in der alten Turnhalle des Rutheneums. Organisiert wird es von den DGB-Gewerkschaftsfrauen gemeinsam mit dem Kampfkunstzentrum Gera und dem Netzwerk gegen Gewalt. Für die Anmeldung ist die Adresse [email protected] angegeben.
Vom 16. bis 25. November steht die Rote Bank in den Gera-Arcaden. Sie soll Gewalt gegen Frauen und häusliche Gewalt sichtbar machen und auf Hilfsangebote hinweisen. Am 25. November, dem Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen, sind dort ab 11 Uhr Fachleute aus Geraer Anlaufstellen für Fragen und Anliegen da. Angekündigt ist auch die Teilnahme von Sozialdezernentin Sandra Wanzar sowie von Vertreterinnen und Vertretern der Gera-Arcaden, der Handwerkskammer, des Geraer Netzwerks und der Omas gegen Rechts.
Kampagne „Schau hin“
Die Kampagne „Schau hin“ soll Freundinnen und Freunde, Bekannte, Kolleginnen und Kollegen sowie Nachbarn ermutigen, Menschen in ihrem Umfeld vorsichtig und behutsam Unterstützung anzubieten. Gera ist nach Angaben der Stadt seit fünf Jahren Teil der thüringenweiten Gewaltschutzarbeit „handle jetzt“. Die neue Kampagne läuft vom 2. November 2026 bis Ende 2027 und wird von 33 Kommunen getragen.
Die Stadt weist auf kostenfreie und anonyme Anlauf- und Beratungsstellen in Gera, Thüringen und bundesweit hin. Hilfsangebote sollen zudem erstmals über den Bereich „Schnelle Hilfen“ in der Gera-App zugänglich sein.
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