Jena gedenkt am Westbahnhof des Novemberpogroms
Der Arbeitskreis Judentum Jena und die Stadt Jena laden am Montag, 9. November 2026, zu einer Gedenkveranstaltung für die Opfer des Novemberpogroms von 1938 ein. Beginn ist um 19 Uhr auf dem Platz vor dem Westbahnhof.
Im Mittelpunkt steht eine Kranzniederlegung zum Gedenken an die von Jena aus deportierten Juden, Sinti und Roma. Das Programm wird von Musik, Rezitationen, Reden und der Lesung des jüdischen Totengebets begleitet.
Die Gedenkrede hält Michael Panse, Beauftragter der Landesregierung für jüdisches Leben in Thüringen und Bekämpfung des Antisemitismus. Sophia Göppel, Schülerin am Christlichen Gymnasium, trägt einen Poetry Slam vor. Das Gedenk- und Totengebet spricht Kantor Milan Andics von der Jüdischen Landesgemeinde. Für die musikalische Umrahmung sorgen Ilga Herzog und Schülerinnen sowie der Posaunenchor der Stadtkirche.
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