Jena und Erlangen feiern Partnerschaftstag am 3. Oktober

Jena und Erlangen haben am 3. Oktober gemeinsam den Tag der Deutschen Einheit gefeiert. Rund 300 Gäste aus Erlangen und etwa 60 Jenaerinnen und Jenaer kamen zu dem Partnerschaftstag zusammen, bei dem Begegnungen, persönliche Erinnerungen und Gespräche im Mittelpunkt standen.
Festakt im Volkshaus
Den Auftakt bildete ein Festakt im Volkshaus. Nach der Begrüßung sprachen die Oberbürgermeister Dr. Thomas Nitzsche und Jörg Volleth zu den Gästen. Für den musikalischen Rahmen sorgten das Akkordeon-Ensemble der Sing- und Musikschule Erlangen und das Akkordeonorchester Carl Zeiss Jena.
Anders als bei einem klassischen Festakt waren die Gäste diesmal ausdrücklich zum Mitmachen eingeladen. Jenaerinnen und Jenaer sowie Erlangerinnen und Erlanger saßen gemeinsam an Tischen und kamen in mehreren Gesprächsrunden miteinander ins Gespräch. Zunächst ging es um gemeinsame Geschichte und persönliche Erinnerungen, später darum, was Menschen aus der jeweils anderen Stadt besonders schätzen. Zum Abschluss richtete sich der Blick auf das Jahr 2036.
Aus den Tischgesprächen entstanden unter anderem die Schlagzeilen »Partnerschaft mit Exzellenzstatus!« und »ICE-Direktverbindung zwischen den beiden Städten«.
Vielfältiges Programm in Jena
Nach dem Festakt setzte sich der Partnerschaftstag an verschiedenen Orten in Jena fort. Auf dem Programm standen Rundgänge durch das Stadtmuseum, Stadtführungen, darunter eine Führung zur DDR-Geschichte, ein Kneipenquiz sowie die Veranstaltung »Stimmen der Partnerschaft« des Vereins JenaUA im Historischen Rathaus. Dort wurde auch die Solidaritätspartnerschaft mit der ukrainischen Stadt Brovary in den Blick genommen.
Am späten Nachmittag kamen die Gäste zu einer ökumenischen Andacht in der Stadtkirche St. Michael zusammen. Anschließend wurde auf dem Kirchplatz bei »Deutschland singt und klingt« mit dem Posaunenchor Jena gemeinsam gesungen. Am Abend traten die Busse die Rückfahrt nach Franken an.
Die Städtepartnerschaft zwischen Jena und Erlangen besteht seit 1987. Der gemeinsame 3. Oktober zeigte einmal mehr, dass sie vor allem von den Begegnungen zwischen den Menschen beider Städte lebt.
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