Einfache Sprache

Jena unterzeichnet Leitbild für das Modellprojekt „Das WIR ist stärker als das ICH“

Unterzeichnung im Historischen Rathaus

Die Stadt Jena und acht Leistungserbringer unterzeichnen im Historischen Rathaus.

Die Unterzeichner haben die Rahmenvereinbarung unterzeichnet.

Die Unterzeichner haben das Leitbild „Das WIR ist stärker als das ICH“ unterzeichnet.

Ziel des Modellprojekts

Das Modellprojekt soll die sozialraumorientierte Eingliederungshilfe für Erwachsene weiterentwickeln.

Die Entwicklung soll sich an Bedürfnissen der Menschen mit Teilhabebedarf orientieren.

Die Entwicklung soll auch den Willen der Menschen mit Teilhabebedarf stärken.

Die Stadt sagt, Unterstützung künftig nicht nur als Einzelfallhilfe gedacht sein.

Stattdessen sollen Sozialräume stärker einbezogen werden.

Stattdessen sollen die Möglichkeiten des Sozialraums miteinander verbunden werden.

Zu den Sozialräumen zählen Nachbarschaften.

Zu den Sozialräumen zählen Vereine.

Zu den Sozialräumen zählen Initiativen.

Zu den Sozialräumen zählen soziale Einrichtungen.

Zu den Sozialräumen zählen auch andere vorhandene Netzwerke.

Arbeit an der neuen Ausrichtung seit 2023

Die Stadt Jena und beteiligte Leistungserbringer arbeiten seit 2023 gemeinsam an neuer Ausrichtung.

Der Beginn hängt laut Projekt mit steigenden Bedarfen in der Eingliederungshilfe zusammen.

Die Beteiligten schätzen: Eine reine Ausweitung bestehender Hilfestrukturen liefert keine ausreichende Antwort.

Die Beteiligten wollen deshalb eine andere Antwort entwickeln.

Was Sozialraumorientierung bedeutet

Sozialraumorientierung bedeutet mehr als eine räumliche Aufteilung der Stadt.

Im Mittelpunkt stehen individuelle Ziele der Menschen.

Im Mittelpunkt stehen Fähigkeiten der Menschen.

Im Mittelpunkt stehen Ressourcen der Menschen.

Vorhandene Angebote sollen besser genutzt werden.

Vorhandene Angebote sollen miteinander verknüpft werden.

Vorhandene Angebote sollen außerdem für Menschen geöffnet werden.

Personenzentrierung bildet eine Grundlage des gemeinsamen Handelns.

Selbstbestimmung bildet eine Grundlage des gemeinsamen Handelns.

Teilhabebedarf und gesellschaftliches Leben bilden Grundlage des gemeinsamen Handelns.

Stimmen zur Unterzeichnung

Oberbürgermeister Dr.

Thomas Nitzsche hebt bei der Unterzeichnung die Aufbruchsstimmung hervor.

Er sagte, ihn die positive Energie beeindruckt habe.

Er sagte, dass alle Beteiligten den neuen Weg gemeinsam gehen wollen.

Er sagte, dass nicht einfach eine Vereinbarung unterschrieben wurde.

Er sagte, dass über Jahre Vertrauen gewachsen ist.

Er sagte, dass ein Wille entstanden ist, Dinge gemeinsam anders zu machen.

Er sagte, dass sie Dinge gemeinsam besser machen wollen.

Er sagte, dieses Miteinander soll Teilhabe in der Stadt stärken.

Kathleen Lützkendorf konnte krankheitsbedingt nicht an der Unterzeichnung teilnehmen.

Sie ist Dezernentin für Soziales, Gesundheit, Zuwanderung und Klima.

Sie hat Entwicklung des Modellprojekts auf Seiten der Stadt eng begleitet.

Sie sagte, dass sich nicht nur Strukturen ändern sollen.

Sie sagte, dass sich auch der Blick ändern soll.

Sie sagte, zuerst fragen sollen, was der Mensch will.

Sie sagte, zuerst fragen sollen, was der Mensch selbst kann.

Sie sagte, zuerst fragen sollen, was das Umfeld kann.

Sie sagte, dass die Beteiligten gemeinsam Möglichkeiten schaffen sollen.

Sie sagte, dass die Sozialraumorientierung die Teilhabe stärkt.

Sie sagte, Teilhabe vor allem dort stärken, wo der Lebensmittelpunkt liegt.

Sie sagte, Stadt und Träger den Weg von Anfang an gemeinsam gehen.

Sie sagte, dass das eine Voraussetzung für gelebte Praxis ist.

Beteiligte Leistungserbringer

Am Modellprojekt beteiligen sich acht Leistungserbringer.

  • Aktion Wandlungswelten AWO Regionalverband Mitte-West-Thüringen.
  • Diako Teilhabe und Inklusion Ein Dach für Alle e.V. Jena.
  • Grenzenlos e.V.
  • Hilfe zur Selbsthilfe – Begegnung Jena e.V.
  • SBW der Lebenshilfe Jena.
  • TSA Bildung und Soziales.

Zusammenarbeit und Einbindung weiterer Gruppen

Die Stadt und die Leistungserbringer nennen Zusammenarbeit zentralen Bestandteil des Modells.

Stadt und Leistungserbringer verstehen sich als Partner.

Sie wollen neue Angebote und Strukturen gemeinsam entwickeln.

Die Entwicklung soll nach ihren Angaben vertrauensvoll erfolgen.

Die Entwicklung soll nach ihren Angaben kooperativ erfolgen.

Die Entwicklung soll nach ihren Angaben transparent erfolgen.

Menschen mit Teilhabebedarf sollen in weiteren Prozess einbezogen werden.

Auch ihre Vertretungen sollen in weiteren Prozess einbezogen werden.