82-Jährige in Kölleda um 19.000 Euro betrogen

Eine 82-Jährige ist in Kölleda um 19.000 Euro betrogen worden. Unbekannte hatten sie am Freitag, 16. Oktober, zwischen 13.16 und 14.15 Uhr angerufen und sich zunächst als Angehöriger der Polizei Kölleda ausgegeben. Sie behaupteten, die Enkeltochter der Frau habe einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht.
Im weiteren Verlauf meldete sich eine weitere Person, die angab, für die Staatsanwaltschaft Jena zu arbeiten. Die Frau wurde nach Wertgegenständen gefragt, die für eine mögliche Kaution infrage kämen. Schließlich übergab sie den vereinbarten Betrag von 19.000 Euro an eine unbekannte Person.
Polizei sucht Zeugen
Die Person, die das Geld entgegennahm, wurde als etwa 180 bis 185 Zentimeter groß und 30 bis 35 Jahre alt beschrieben. Sie trug ein dunkles Basecap, eine dunkle Jeans und einen dunklen Pullover.
Wer im genannten Zeitraum verdächtige Personen gesehen hat, auf die die Beschreibung zutrifft, wird gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Sömmerda zu melden. Dabei soll das Aktenzeichen 0265759/2026 angegeben werden. Die Polizei ist unter 0361/5743-25100 erreichbar; außerdem ist die E-Mail-Adresse [email protected] angegeben.
Polizei warnt vor Kautionsforderungen
Die Polizei weist darauf hin, dass Polizeibeamte und Staatsanwaltschaften am Telefon nicht nach Bargeld, Schmuck oder anderen Wertgegenständen fragen und nicht dazu auffordern, diese vor die Haustür zu stellen oder Unbekannten zu übergeben. Auch nach einem Verkehrsunfall verlangen Polizei, Staatsanwaltschaften oder Gerichte keine kurzfristige Kautionszahlung.
Wer am Telefon unter Druck gesetzt wird, sollte keine Angaben zu den eigenen finanziellen Verhältnissen machen, das Gespräch beenden und Angehörige oder die Polizei unter der Notrufnummer 110 kontaktieren.
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